Loading...

Jahresbericht Babysitting Preise 2015 : Schweiz ist das teuerste Land Europas

Zum ersten Mal veröffentlicht Yoopies, die innovative Homecare-Plattform nicht nur eine exklusive Studie über die aktuellen Stundenlöhne von Babysittern in der Schweiz, sondern auch in ganz Europa. Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz mit einem Netto-Durchschnittslohn von 16,02F pro deutlich an der Spitze im Stundenlohn-Ranking für 2015.

Pünktlich zum Schulanfang veröffentlicht Yoopies eine Studie zu den Babysitting-preisen in der Schweiz. Die Schlussfolgerung? Stundenlöhne variieren außerordentlich stark zwischen den einzelnen Kantonen. Zuger Familien stehen 2015 ganz oben auf der Lohn-Rangliste mit 22,89F. In Sankt-Gallen, die teuerste Stadt des Landes, liegt der Stundelohn sogar bei 23,64F.  Am günstigsten ist es mit 11,31F für die Familien aus dem Jura und Uri (11,87F).

“Auf nationaler Ebene bewegen sich die Stundenlöhne auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Wir konnten jedoch bei den preisgünstigen Kantonen einen starken Nachholeffekt beobachten”, erklärt Mounir Laggoune, Leiter von Yoopies Schweiz.

Die Schweiz ist europaweit Tabellenerster

Zum ersten Mal konnte Yoopies dieses Jahr auch eine europaweite Studie aus über 500.000 internationalen Profilen veröffentlichen. Im europäischen Vergleich befindet sich die Schweiz mit einem Netto-Durchschnittsstundenlohn von umgerechnet 16,02F pro Stunde zusammen mit Grossbritannien (14,50F) und Frankreich mit 9,28F an der Spitze des Europa-Rankings. Für wesentlich weniger Geld kann man dagegen einen Babysitter in Spanien (8,21F), den Niederlanden (8,00F) oder Portugal (7,16F) engagieren.

“Eine ständig wachsende Nachfrage führt dementsprechend auch zu kontinuierlich ansteigenden Preisen in den betroffenen, meist städtischen, Regionen. Ein weiterer preistreibender Faktor ist der hohe Mangel an Krippenplätzen”, erläutert Anita Ruttkies, Marketing-Leiterin von Yoopies Schweiz.

Die klare Preis-Dominanz der Schweiz im Europa-Vergleich ist unter anderem mit dem Wechselverhältnis zwischen berufstätigen Frauen und der damit verbundenen hohen Nachfrage nach Babysittern zu erklären. In Kantonen, in denen viele erwerbstätige Frauen leben, ist gleichzeitig auch eine große Nachfrage nach Kinderbetreuern festzustellen.

Jahresbericht - Kinderbetreuungskosten 2015